REPGOW macht Facebook einen Strich durch die Rechnung.

Facebook versucht nach Löschung eines Facebook-Kontos die Existenz des Facebook-Kontos unseres Mandaten zu leugnen – Das Landgericht Hamburg urteilt: Unzulässig.

„Einwanderung ist nicht gleich Einwanderung…Es gibt einen Unterschied, ob Asiaten einwandern oder Millionen von Arabern…Es gibt einen Unterschied, ob man es so macht wie in Kanada, Australien etc. oder so wie in Doofdeutschland… Aufgrund der islamischen Masseneinwanderung müssen Juden, Homosexuelle, Frauen wieder Angst haben und die Linke verkauft das als kulturelle Bereicherung.“

Aufgrund dieses Kommentars unseres Mandaten entfernte Facebook nicht nur den Kommentar und sperrte sein Nutzerkonto, sondern löschte seinen Account gleich vollständig. Daraufhin wandte sich unser Mandat an REPGOW. Im Urteil des Landgerichts Hamburg findet sich folgendes Zitat: „Die Beklagte (Facebook) bestreitet die Existenz eines Facebook-Kontos des Beklagten. Dies könne nur anhand der vom Kläger (Mandant) zu nennenden URL bestimmt werden.“

Die URL (Uniform Ressource Locator) bezeichnet die Adresse, mit der im Internet die konkrete Seite eines Facebook-Profils auffindbar ist. Ein raffinierter Schachzug von Facebook sich der Wiederherstellung des betroffenen Profils zu entziehen, denn in der Regel dokumentiert kein Nutzer die URL während der aktiven Nutzung des sozialen Netzwerks. REPGOW konnte Facebook hier einen klaren Strich durch die Rechnung machen. Das Landgericht Hamburg stellte fest: „…Es ist bereits nicht nachvollziehbar, weshalb allein über die URL und nicht auch über die Klardaten des Klägers und seiner Email-Adresse dessen Facebook-Konto gefunden werden kann. Aus den eigenen Nutzungsbedingungen der Beklagten (Facebook) ergibt sich, dass diese offensichtlich auch die Email-Adresse speichert, die der jeweilige Nutzer bei seiner Anmeldung verwendet hat.“

Bezüglich des Kommentars selbst urteilte das LG Hamburg: Die Löschung des Nutzeraccounts stellt mangels strafbaren Inhalt der Äußerung unseres Mandanten klar ein Vertragsbruch seitens Facebook dar. Das Landgericht Hamburg verurteilte Facebook zur vollständigen Wiederherstellung des gelöschten Profils unseres Mandaten, insbesondere zur Wiederherstellung aller Verknüpfungen dieses Profils zu den Verknüpfungen anderer, zum Zeitpunkt der Löschung bestehender, Nutzer.

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