Money talks – Ein Geldschein wird zur Sperrfalle!

Auch in folgendem Fall haben wir wieder den Schlüssel zur „Tastatursperre“ seitens Facebook gefunden: Die Landtagsabgeordnete Dr. Christina Baum erhielt von einer Bekannten einen Geldschein, den diese wiederum aus einem Bankautomaten gezogen hatte. Auf besagtem Schein war eine — gelinde ausgedrückt — äußerst frauenverachtende Anleitung gekritzelt, wie man mit deutschen Frauen umzugehen habe. Daraufhin entschloss sich Dr. Baum, sowohl auf ihrer privaten als auch auf Ihrer öffentlichen Facebook-Seite, ein Foto dieser Banknote zu posten. Der von ihr hinzugefügte kurze Text enthielt weder einen direkten Personenbezug noch eine Beschimpfung oder irgendein Wort des Hasses. Dennoch kam es anschließend nicht nur zur Löschung ihres Posts nebst besagtem Foto, sondern zusätzlich wurden auch Frau Dr. Baums Seiten für 30 Tage von Facebook gesperrt. Begründung: Der Beitrag würde gegen die Gemeinschaftsstandards und Standards hinsichtlich Hassrede verstoßen. Da Frau Dr. Baum als Zahnärztin allerdings generell eine Freundin offener Münder ist und auch sich selbst ungern (und ungerechtfertigt!) mundtot machen lässt, hat sie sich an uns gewandt. Wir wiederum konnten eine durch das Landgericht Mosbach beschlossene einstweilige Verfügung durchsetzen. Diese besagt (auch unter Berufung auf Art.5 des GG), dass Facebook keinerlei Recht dazu hat(te), Foto und Post zu löschen und dies zwingend rückgängig machen muss! Ergo: Alles wieder drin! Sollten Ihre Seite gesperrt oder Ihre Beiträge gelöscht werden, #Repgow hilft auch Ihnen!

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